EU - Liebesheirat oder Zwangsehe?

... damals, am 10.11.1989, sagte der verstorbene deutsche Bundeskanzler Willy Brandt: "Jetzt wird zusammenwachsen, was zusammen gehört." Das bezog sich auf die deutsche Wiedervereinigung. Die Bürger riefen: "Wir sind das Volk." Das Volk war ein homogenes Gebilde. Anders bei der EU. Dort versucht man, herterogene Staaten zusammen zu zwingen. Doch nichts kann unter Zwang zusammenwachsen, was nicht zusammen gehört. Europa ist keine Nation, keine Gemeinschaft im nationalen Sinn und wird deshalb auch nicht zusammenwachsen. Die Folgen kennt man doch. Auf Dauer gelang es weder Cäsar, Napolion noch Karl dem Großen. Es ist auch noch gar nicht so lange her, dass Konstrukte wie Österreich/Ungarn, die UdSSR, Jugoslawien, die Tschechoslowakei oder der Irak zusammenbrachen, zerbröselten und furchtbares Leid verursachten. Nur unter der Knute einer Diktatur, also unter Zwang, können Länder mit unterschiedlichen Sprachen, Kulturen, Denkmustern, Religionen, auch einer anderen Geschichte, zusammengehalten werden. Hat man denn gar nichts aus der Geschichte gelernt? Ein Kosovare ist in erster Linie Kosovare, niemals Serbe, und Letten oder West-Ukrainer wollen keine Russen sein. Auch ein Südtiroler, obwohl von Reisepass und Staatszugehörigkeit her Italiener, und das schon über viele Generationen hinweg, betrachtet sich in Tradition und Geschichte immer noch Tirol bzw. Österreich zugehörig. Der langjährige südtiroler Landeshauptmann Luis Durnweiler meinte sogar, dass Südtirol derartig anders sei (...), dass man nicht dieselben Gesetze vom Brenner bis Sizilien (also innerhalb eines Landes) anwenden könne. 

... der Mesch mit seinen vitalen Interessen, wie Sicherheit, Beständigkeit, Geborgenheit, Kultur, Vertrautheit, Sozietät, Gemeinschaft und Familie, ist für die EU ein Störfaktor und muss umerzogen werden. Nationale Identitäten würde so mancher EU-Politiker gerne auslöschen - nur, weder Briten, Deutsche, Spanier oder sonstige EU-Bürger werden ihre national geprägten Identitäten jemals aufgeben. Freiwillig gelingt dies noch nicht einmal Belgiern, die unfähig sind, sich auf kleinsten Raum zu integrieren. (...) Je größer der Machtanspruch Brüssels, desto mehr sind die Menschen Europas um ihre Nationalität besorgt. Ohne Liebe zur Nation kann keine Verantwortung, auch kein Bürgersinn entstehen. Doch für manche EU-Fundamentalisten, wie dem EP-Abgeordneten Daniel Cohn Bendit (die Grünen) verbirgt sich hinter nationaler Identität "nationalistisches Gedankengut" und von da bis hin zum "nationalistischen Wahn" wäre es nur ein kleiner Schritt, meint er. Natürlich verliert jemand, der seit Jahrzehnten im "Club der Eigennützigen" im gediegenen Brüssel sitzt, schnell seine Identität.   

 

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